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Schulprogramm
Das Schulprogramm wird 2010/2011 von den Gremien überarbeitet und aktualisiert! Präambel Für die systematische Qualitätssicherung und –entwicklung von Bildung, Erziehung und Unterricht in der Schule ist das Schulprogramm ein wichtiges Steuerungsinstrument. Auf der Schulkonferenz vom 17.01.2005 beschlossen wir, uns als Schule für das internationale Projekt SEIS der Bertelsmann Stiftung zu bewerben und uns von externen Beratern unterstützen zu lassen. Im Zeitraum von Mai bis Juni 2005 wurde eine einheitliche Befragung von Schülern, Eltern und Lehrern durchgeführt. Es folgten dann eine Zusammenfassung der Daten in tabellarischer Form. Diesen umfangreichen Bericht arbeiteten wir detailliert durch, um einen IST-Zustand zu ermitteln und Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit festzulegen. Die Tabelle unter (II) „Analyse der bisherigen Schulentwicklung“ zeigt das Ranking der Ergebnisse. Inhaltsverzeichnis (I) Daten und Fakten
(II) Analyse der bisherigen Schulentwicklung (III) Grundzüge unserer schulischen Arbeit - Übersicht
/ Strukturgramm
A.
Haus des Lernens
a.) Sachkompetenz
b.) Soziale Kompetenz c.) Personelle Kompetenz B.
Methodenkompetenz
C. Lebensort Schule D. Schule als Ort der Begegnung E. Schule als Ort der Demokratie F. Internationalität und Toleranz G. Schule und Wirtschaft (I) Daten und Fakten – Schuljahr 2009/10 [nach oben]
(II) Analyse der bisherigen Schulentwicklung [nach oben] Folgende Schwerpunkte zu den Dimensionen 1 bis 5 wurden durch das Kollegium bestimmt:
Dimensionen: 1 Bildungs- und
Erziehungsauftrag
2 Lernen und Lehren 3 Führung und Management 4 Schulklima und Schulkultur 5 Zufriedenheit (III) Grundzüge unserer schulischen Arbeit [nach oben] UNSERE WERTE -
Abschlüsse: Fachoberschulreife (FOR)
FOR mit Berechtigung
zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
- Wir pflegen partnerschaftliches Zusammenwirken mit den Eltern! Erweiterte Berufsbildungsreife (EBR) - Wir setzen uns für jeden Schüler ein! - Wir arbeiten überwiegend im Klassenverband! - Wir fordern angemessene Leistungen! - Wir handeln konsequent! - Wir verlangen Toleranz im Umgang miteinander! A. HAUS DES LERNENS - Entwicklung von
Methodenkompetenzen unserer Schüler
- Klassenraum für jede Klasse, Fachräume für jedes Fach - organisatorische Vorteile durch gut durchdachte Stundenplangestaltung - Entwicklung von Schlüsselqualifikationen B. Lebensort Schule - Schulhofgestaltung
- Raumgestaltung - vielfältige Angebote nach Neigung und Interessen (AG, Themenabende, Sport, Museumstag etc.) - Olympiaden - Regeln für das Zusammenleben C. Schule als Ort der Begegnung -
Präsentation der Ergebnisse von Schülerarbeiten
Projekttage
Chorauftritte Ausstellungen Homepage D. Schule als Ort der Demokratie - Werte und
Normenvermittlung
Sozialkompetenz (in
Beruf, Wirtschaft, Gesellschaft)
- Interessenvertretung über Schülervertretungen (Zeitungen, Funk) Streitschlichter-Programm E. Internationalität und Toleranz - Weltoffenheit und
Toleranz in unserer Zeit
- Fremdsprachenangebot - Englandfahrt mit Projekt - Partnerschaft mit französischer Schule - Besuch von Gedenkstätten (Wannseekonferenz) F. Schule und Wirtschaft - Praxislernen
Klasse 7-10
- moderne Werkstatt für praxisnahen Unterricht - Fachkabinette - Kooperation mit Firmen und Einrichtungen in der Region (A) Haus des Lernens Schwerpunkt ist die Vermittlung zentraler Kompetenzen. Die Schlüsselqualifikationen sind: a) Sachkompetenz
b) Soziale Kompetenz c) Personelle Kompetenz d) Methodenkompetenz Unser Raumkonzept
Dem Unterricht im Klassenverband wird bei uns eine besondere Bedeutung beigemessen. Eine gut durchdachte Stundenplangestaltung sowie ein hohes Engagement der Lehrerinnen und Lehrer sorgen seit Jahren für Ausfallzahlen unter 0,5%. Der Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife der IHK bildet die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. a) Sachkompetenz Die Sachkompetenz
zielt auf den Erwerb sachlicher Kenntnisse und Einsichten sowie auf die
Anwendung dieser Kenntnisse.
Sachkompetenz ist fachspezifisch bestimmbar. Um Sachkompetenz zu
erwerben, ist die individuelle Aneignung von Begriffen,
Fakten, Regeln, Definitionen und Gesetzen erforderlich. Sachkompetenzen besitzen schließt das Erkennen von Zusammenhängen, Verstehen von Argumenten sowie die Fähigkeit zu urteilen und beurteilen ein. Sachkompetenz wird in folgenden Stufen entwickelt: 1. Erwerb fachspezifischer Kenntnisse Schüler
müssen grundlegende Fakten lernen.
2. Übertragen grundlegender Kenntnisse auf bekannte Sachverhalte Schüler
festigen ihr Fachwissen, in dem sie es in bekannten
Zusammenhängen anwenden.
3. Übertragen grundlegender Kenntnisse auf neue Inhalte Schüler
wenden Wissen auf neue Sachverhalte an.
4. Fachspezifische Kenntnisse werden zum Erwerb neuen Wissens angewendet Schüler
erlangen aufgrund bekannten Wissens neue Erkenntnisse.
5. Vernetzung von Kenntnissen aus verschiedenen Fachbereichen Wissen, dass auf
verschiedene Fachbereiche zutrifft, muss nicht neu erlernt werden.
Es wird fächerübergreifend angewendet. Sachkompetenz ist durch die Rahmenlehrpläne per GESETZ vorgeschrieben. b) Sozialkompetenz In der
Sozialkompetenz spiegeln sich die Fähigkeiten
und inneren Einsichten bezüglich des Umgangs mit anderen
wider. Schüler verhalten sich dann sozial kompetent, wenn sie
in der Lage sind, sich mit anderen partnerschaftlich und respektvoll
auseinander zu setzen und zu verständigen.
Voraussetzung ist,
dass nicht nur Lehrer und Lehrerinnen, sondern auch die Eltern und alle
anderen Erwachsenen als Vorbilder für unsere Kinder mithelfen,
das Miteinander in der Gesellschaft so zu gestalten, dass es von
gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt ist.
Soziales Verhalten kann nicht nur Thema in einer Unterrichtseinheit sein, sondern muss in die Lebens- und Erfahrenswelt integriert und von allen vorgelebt werden. Soziale Kompetenz findet seinen Ausdruck in den folgenden Bereichen: (1) Kontaktfähigkeit
Fähigkeiten
zum Aufbau und zur Pflege von Beziehungen
(2) KommunikationsfähigkeitFähigkeiten
für die Darstellung und Erörterung von fachlichen und
sozialen Themen in Groß- und Kleingruppensituationen,
Fähigkeiten des Zuhörens und Überzeugens
(3) KooperationsfähigkeitFähigkeiten
zur Mitarbeit, Moderation und Führung in Teams
(4) KonfliktfähigkeitFähigkeiten,
Konflikte in humaner und effizienter Weise zu lösen, eigene
Interessen einzubringen und widersprüchliche Erwartungen zu
ertragen
(5) Empathiegroßes
Einfühlungsvermögen; Fähigkeit, sich in
andere hineinzuversetzen. Außerdem wird darunter die
Fähigkeit verstanden, auf andere Werthaltungen und Normen
eingehen, sie in die Person zu integrieren und neue soziale Rollen
annehmen zu können. In einer sich schnell
verändernden Gesellschaft ist Empathie eine wichtige
Eigenschaft, um die Veränderungen mitzubestimmen und
mitzutragen.
Für die Entwicklung sozialer Kompetenzen spielt der feste Klassenverband eine wesentliche Rolle, da dort die sozialen und äußeren Rahmenbedingungen relativ konstant bleiben und der Klassenlehrer eher als die Fachlehrer in der Lage ist, denn Schüler in Verbindung mit den häuslichen Gegebenheiten zu analysieren und auch darauf Einfluss zu nehmen. Arbeit mit dem Elternhaus Elternversammlungen
Arbeit
am
SchülerElterngespräche Hausbesuche Elterntreffen zum Erfahrungsaustausch Integration in schulische Projekte (Wandertage, Klassenfahrten, Raumgestaltungen, Projekte...) Hausbesuche
Schülergespräche Organisation des Klassenverbandes ( Schülersprecher, Klassenbuchverantwortlicher., Stundenplanverantwortlicher, Ordnungsdienst, Wandzeitungsverantwortlicher...) Teambildung (Jeder ist für jeden verantwortlich...) Gezielte Gruppenzusammensetzungen Förderung der sozialen Kontakte auch nach dem Schulalltag (gemeinsames Lösen der HA...) Planung gemeinsamer Vorhaben (Wandertage, Klassenfahrten, Übernachtung in der Schule, Lesenacht, Grillen, Zelten...) c) Die Entwicklung der personalen Kompetenzen im Unterricht der Sekundarstufe I Vor
dem Hintergrund einer veränderten
Gesellschaft mit einer veränderten
Schülerschaft und anderen Anforderungen in der Berufswelt hat
sich der Bildungsauftrag der Schule gewandelt:
Im Vordergrund steht heute, mehr denn je, zum einen die Bildung der Gesamtpersönlichkeit. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, der Erziehung des Jugendlichen einen größeren Stellenwert einzuräumen und das Schulleben so zu gestalten, dass soziales Lernen gefördert wird. Zugleich muss sich die Schule darauf einstellen, dass der zukünftige Mitarbeiter der modernen Berufswelt über Schlüsselqualifikationen (z.B. Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Kooperationsfähigkeit und Kreativität) verfügen und vor allem in die Lage versetzt werden soll, ständig weiterzulernen. Die personalen Kompetenzen werden hier, bezogen auf den Unterrichtsprozess, differenzierter dargestellt:
d) Methodenkompetenz Sie zielt auf die
Fähigkeit, Fachwissen zu beschaffen und zu
verwerten und allgemein mit Problemen umzugehen. Methodenkompetenz ist
mitverantwortlich dafür, Fachkompetenz aufzubauen und
erfolgreich zu nutzen. Im Einzelnen wird darunter verstanden z.B.:
Warum ist Methodenlernen wichtig? In einer Zeit des raschen gesellschaftlichen Wandels ist ein lebenslanges Lernen vorprogrammiert. Ein solches Lernen zu erlernen, erfolgt durch die Vermittlung grundlegender Prinzipien und Techniken oder Lösungsverfahren. Neben dem systematischen Erwerb von Grundwissen ist es zugleich notwendig, durch handlungsorientierten Unterricht Schule zur „Lernwerkstatt“ zu gestalten. Methodenkompetenz: Was umfasst sie?
(B) Lebensort Schule Die helle, einladende Architektur unserer Schule bietet den äußeren Rahmen für ein anregendes und sozial angenehmes Arbeitsklima. Auch der erst in den Jahren 2004/05 neu gestaltete Schulhof leistet dazu seinen Beitrag. Die Klassen sind in Besitz eines eigenen Raumes, der entsprechend den Wünschen der Klassengemeinschaft gestaltet werden kann. Er spiegelt das Leben und Wirken seiner „Bewohner“ wider. Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit steht ein qualitativ hochwertiger Fachunterricht. Ergänzt wird dieser durch vielfältige außerunterrichtliche Angebote, wie Themenabende, „Kino in der Schule“, Arbeitsgemeinschaften, „Hochsprung mit Musik“ oder durch das Miteinander im „Hausaufgabenzimmer“. Schule als Lebensort bedeutet vor allem, dass sich die Generationen in der Schule begegnen. Es gilt voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren. Unsere Schule als geschützter Lern- und Lebensort soll mithelfen, die einzelnen Schülerpersönlichkeiten in ihrer Einzigartigkeit zu entfalten sowie Begabungen zu erkennen und zu fördern. Es soll sich ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Identifikation mit der eigenen Schule wachsen. Eine lebendige
Schulkultur kann sich nur dann entfalten, wenn alle Betroffenen -
Lehrer, Schüler und Eltern - sich an der Gestaltung der Schule
beteiligen, wenn sich Schüler wie Lehrer in hohem
Maße mit „ihrer“ Schule identifizieren
und ein unverwechselbares Profil entwickeln.
Aus diesem Grunde sind alle Mitglieder der Schule aufgefordert, im Rahmen von Mitbestimmung und Mitverantwortung den Arbeits- und Lebensort Schule gemeinsam zu gestalten. (C) Schule als Ort der Begegnung Die Schule ist Teil der Gesellschaft und existiert nicht als geschlossener Raum. Sie vermittelt und verbindet objektive Ansprüche der Gesellschaft und die individuellen Ansprüche der Persönlichkeit. Sie soll die Kinder und Jugendlichen so bilden und entwickeln, dass sie die Herausforderungen des Lebens aktiv und erfolgreich meistern können und „fit fürs Leben“ sind. Daraus ergibt sich auch die Notwendigkeit, die Schulen nach außen hin zu öffnen. Deshalb sollen die Schüler so oft wie möglich Gelegenheit erhalten, ihre Leistungen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dadurch lernen sie, mit ihren eigenen Stärken und Schwächen besser umzugehen sowie Stolz und Selbstbewusstsein durch das Lob für eine gelungene Arbeit zu entwickeln. Die Ergebnisse von Schülerarbeiten werden auf vielfältige Weise öffentlich präsentiert durch:
(D) Schule als Ort der Demokratie – Verantwortung lernen Schule ist mehr als Unterricht. Demokratie muss mehr sein als eine Staatsform. Demokratie muss als Lebens- und als Gesellschaftsform begriffen und täglich erneuert werden. Schülerinnen und Schüler müssen die Chance haben, Demokratie von klein auf zu erfahren, durch eigenes Tun für die Demokratie aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Sie sollen lernen, Regeln aufzustellen und zu akzeptieren. In einer Atmosphäre von Offenheit und Toleranz soll zu Engagement, Zivilcourage und internationalem Denken ermutigt werden. „Demokratie lernen“ erfolgt an der Oberschule Fredersdorf durch vielfältige Aktivitäten, Initiativen und Projekte. So lernen die Schülerinnen und Schüler als Klassensprecher bzw. in der Schülerkonferenz, ihre Interessen zu vertreten und in der Schülerzeitung ihre Anliegen zu artikulieren. Der Schüleraustausch mit der französischen Partnergemeinde zeigt die kulturellen Unterschiede und hilft diese zu tolerieren. Der Besuch von und die Projektarbeit an Orten des Gedenkens und Erinnerns (z.B. Haus der Wannseekonferenz, Gedenkstätte KZ Sachsenhausen) sollen vermitteln, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, sondern handelnde Demokraten braucht. (E) Internationalität und Toleranz Städtepartnerschaft und Schüleraustausch Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Fredersdorf-Vogelsdorf und Marquettelez-Lille in Frankreich wollen wir freundschaftliche Kontakte zu dem College vertiefen. Zum besseren Kennenlernen zwischen den Schülern und Lehrern der beiden Schulen finden jährlich zwei Treffen, jeweils eins in Frankreich und eins in Deutschland, statt. Die Reisen werden für die Schüler der 8.und 9. Klassen organisiert und durch das Partnerschaftskomitee der Gemeinde unterstützt. Als vorteilhaft erwies sich die Bildung von deutsch-französischen „Pärchen“, die in den Partnergastfamilien untergebracht sind. Sprachreise nach England Seit dem Jahr 1995 findet jährlich eine Projektwoche der 8. Klassen in Form einer landeskundlichen Fahrt nach England statt. Die Schüler werden dabei in Gastfamilien untergebracht, um sich mit dem normalen Alltag vertraut zu machen. Zum Programm der Fahrt gehört eine Stadtrundfahrt durch London mit anschließendem Stadtrundgang, die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten in den Städten London, Hastings, Brighton und Canterbury. Viele Stationen der Fahrt erweitern das im Unterricht Gelernte und bleiben sicherlich in bester Erinnerung. Schulveranstaltungen Im jährlichen Plan unserer Schule gibt es viele Termine, die sich über den Unterricht hinaus mit dem Thema TOLERANZ beschäftigen, beispielsweise
(F) Schule und Wirtschaft Entwicklung des Berufsorientierungskonzepts in den Klassenstufen 7-10 Klasse 7 – Interessen und Fähigkeiten erkunden
Klasse 8 – Berufliche Interessen bestimmen
Klasse 9 – Berufs- und Arbeitswelt kennen lernen
Klasse 10 - Berufsentscheidungen prüfen
(IV) Unterrichtsprojekte [nach oben]
(V) Außerunterrichtliche Projekte [nach oben]
- Sport Jungen und
Mädchen
- Schulband - Theater
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Letzte Aktualisierung dieses Inhaltes erfolgte vor 418 Tagen. Impressum
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