Schulprogramm


Das Schulprogramm wird 2010/2011 von den Gremien überarbeitet und aktualisiert!


Präambel

Für die systematische Qualitätssicherung und –entwicklung von Bildung, Erziehung und Unterricht in der Schule ist das Schulprogramm ein wichtiges Steuerungsinstrument.

Auf der Schulkonferenz vom 17.01.2005 beschlossen wir, uns als Schule für das internationale Projekt SEIS der Bertelsmann Stiftung zu bewerben und uns von externen Beratern unterstützen zu lassen.
Im Zeitraum von Mai bis Juni 2005 wurde eine einheitliche Befragung von Schülern, Eltern und Lehrern durchgeführt. Es folgten dann eine Zusammenfassung der Daten in tabellarischer Form. Diesen umfangreichen Bericht arbeiteten wir detailliert durch, um einen IST-Zustand zu ermitteln und Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit festzulegen. Die Tabelle unter (II) „Analyse der bisherigen Schulentwicklung“ zeigt das Ranking der Ergebnisse.



Inhaltsverzeichnis

- Übersicht / Strukturgramm
A. Haus des Lernens
a.) Sachkompetenz
b.) Soziale Kompetenz
c.) Personelle Kompetenz
B. Methodenkompetenz
C. Lebensort Schule
D. Schule als Ort der Begegnung
E. Schule als Ort der Demokratie
F. Internationalität und Toleranz
G. Schule und Wirtschaft




(I) Daten und Fakten – Schuljahr 2009/10 [nach oben]

Schulaufsichtsbereich: Frankfurt/ Oder
Schulträger: Gemeinde Fredersdorf- Vogelsdorf
   
Schulleiterin: Frau Spring
Stellvertr. Schulleiterin: Frau Gast
   
Anzahl der Klassen: 10 (Kl. 7/10 dreizügig; Kl. 8/9 zweizügig)
Organisationsform: kooperativ (Unterricht im Klassenverband)
Schülerzahl: 235
Anzahl der Lehrer: 20
   
Auflistung der Lehrer:
Frau Arnhold Ma, Ph, NW, WAT
Herr Franke Sp, LER
Frau Gast Ma
Frau Grunwald D
Frau Gurski Ma, Ph, LER, NW
Herr Helm Mu
Frau Jacob Sp, Bio, NW, WAT
Herr Kneisel Bio, Ch, PB, NW
Frau Köhler Geo, Ma
Frau Lehmann D, LER
Frau Lubrich En
Frau Luth D, En
Frau Marzahn Ge, Geo
Frau Schneider Ma, WAT
Frau Seibt Sp
Herr Sobtzick Bio, Ch, NW, Informatik
Frau Spring En
Herr Weiß WAT, Informatik
Frau Zobel Fr, LER ,WAT
Frau Zucht Ku, Ge, WAT
Gastlehrerinnen:
Frau Fleischer D
Frau Hennig Sonderpädagogin
   
Außerunterrichtliche Betreuung:
Herr Baum Sozialpädagoge
Frau Schmidt Schulhelferin
Technisches Personal:
Herr Held Hausmeister
Herr Niemeyer Hausmeister
Frau Wegner Sekretärin
Wahlpflichtangebot: Fremdsprache (Französisch, Russisch)
Naturwissenschaften
Wirtschaft Arbeit Technik (WAT)


(II) Analyse der bisherigen Schulentwicklung [nach oben]

Folgende Schwerpunkte zu den Dimensionen 1 bis 5 wurden durch das Kollegium bestimmt:
Dimension Kompetenz Frage
5 Fach- und Sachkompetenz Wie ist es möglich, Fachdefizite beim Übergang von der GS zur OS auszugleichen?
Wie kann die Zusammenarbeit mit der GS gestaltet werden?
1 Sozialkompetenz Wie lernen unsere Schüler, eine Gruppe zu führen?
Wie befähigen wir unsere Schüler, Konflikte zu schlichten?
3 Forderung nach einem Sozialpädagogen an der Schule!
1 Selbstkompetenz Wie bringen wir unseren Schülern Problemlösungsstrategien bei?
Wie erreichen wir bei unseren Schülern Problembewusstsein?
3 Wie können wir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit erhöhen?
Wie erfahren wir von Ängsten und Bedrohungen?
Welche Hilfe können wir Betroffenen geben?
2 Wie lernt der Schüler eigene Leistung und Leistung anderer objektiv und sachlich einzuschätzen?
4 Wie gelingt es, die Verbundenheit mit der Schule bei unseren Schülern auszubauen? (Ideenwettbewerb, Projekte, Schulhymne, etc)
2 Ca. 30 % unserer Schüler sind mit unserer Methodenvielfalt unzufrieden.
– Ein Grund darüber nachzudenken?
1 Fach- und Sachkompetenz Wie können wir die Bedeutsamkeit des Deutschunterrichts Schülern und Eltern bewusst machen?
3 Wie gelingt es uns noch besser, Vertrauenspersonen und Ansprechpartner für Schüler zu werden?
5 Fach- und Sachkompetenz Wie können wir trotz hoher Ansprüche für Erfolge der Schüler sorgen?
3 Welche gemeinsamen Zielstellungen / Visionen hat unsere Schule?
1 Lern- und Methodenkompetenz Wodurch garantieren wir einen Zugewinn an Selbstständigkeit?
3 Was versteht man unter „erfolgreicher Schule“?
5 Sozialkompetenz Wie erreichen wir, dass die Autorität von Schulleitung und Lehrern gestärkt wird?
2 Die Schüler müssen so früh wie möglich Erfahrungen aus der Arbeitswelt sammeln / mit ihr vertraut werden!

Dimensionen:
1 Bildungs- und Erziehungsauftrag
2 Lernen und Lehren
3 Führung und Management
4 Schulklima und Schulkultur
5 Zufriedenheit


(III) Grundzüge unserer schulischen Arbeit [nach oben]

UNSERE WERTE
- Abschlüsse: Fachoberschulreife (FOR)
FOR mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Erweiterte Berufsbildungsreife (EBR)
- Wir pflegen partnerschaftliches Zusammenwirken mit den Eltern!
- Wir setzen uns für jeden Schüler ein!
- Wir arbeiten überwiegend im Klassenverband!
- Wir fordern angemessene Leistungen!
- Wir handeln konsequent!
- Wir verlangen Toleranz im Umgang miteinander!


A. HAUS DES LERNENS
- Entwicklung von Methodenkompetenzen unserer Schüler
- Klassenraum für jede Klasse, Fachräume für jedes Fach
- organisatorische Vorteile durch gut durchdachte Stundenplangestaltung
- Entwicklung von Schlüsselqualifikationen


B. Lebensort Schule
- Schulhofgestaltung
- Raumgestaltung
- vielfältige Angebote nach Neigung und Interessen (AG, Themenabende, Sport, Museumstag etc.)
- Olympiaden
- Regeln für das Zusammenleben


C. Schule als Ort der Begegnung
- Präsentation der Ergebnisse von Schülerarbeiten
Projekttage
Chorauftritte
Ausstellungen
Homepage


D. Schule als Ort der Demokratie
- Werte und Normenvermittlung
Sozialkompetenz (in Beruf, Wirtschaft, Gesellschaft)
über Schülervertretungen (Zeitungen, Funk)
Streitschlichter-Programm
- Interessenvertretung


E. Internationalität und Toleranz
- Weltoffenheit und Toleranz in unserer Zeit
- Fremdsprachenangebot
- Englandfahrt mit Projekt
- Partnerschaft mit französischer Schule
- Besuch von Gedenkstätten (Wannseekonferenz)


F. Schule und Wirtschaft
- Praxislernen Klasse 7-10
- moderne Werkstatt für praxisnahen Unterricht
- Fachkabinette
- Kooperation mit Firmen und Einrichtungen in der Region



(A) Haus des Lernens
Schwerpunkt ist die Vermittlung zentraler Kompetenzen. Die Schlüsselqualifikationen sind:
a) Sachkompetenz
b) Soziale Kompetenz
c) Personelle Kompetenz
d) Methodenkompetenz

Unser Raumkonzept

  • Klassenraum für jede Klasse ergänzt durch
  • Fachkabinette
dient der Verwirklichung unserer Ziele.

Dem Unterricht im Klassenverband wird bei uns eine besondere Bedeutung beigemessen. Eine gut durchdachte Stundenplangestaltung sowie ein hohes Engagement der Lehrerinnen und Lehrer sorgen seit Jahren für Ausfallzahlen unter 0,5%.

Der Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife der  IHK bildet die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.


a) Sachkompetenz

Die Sachkompetenz zielt auf den Erwerb sachlicher Kenntnisse und Einsichten sowie auf die Anwendung dieser Kenntnisse.

Sachkompetenz ist fachspezifisch bestimmbar.

Um Sachkompetenz zu erwerben, ist die individuelle Aneignung von Begriffen,
Fakten, Regeln, Definitionen und Gesetzen erforderlich.

Sachkompetenzen besitzen schließt das Erkennen von Zusammenhängen,
Verstehen von Argumenten sowie die Fähigkeit zu urteilen und beurteilen ein.

Sachkompetenz wird in folgenden Stufen entwickelt:

1. Erwerb fachspezifischer Kenntnisse
Schüler müssen grundlegende Fakten lernen.

2. Übertragen grundlegender Kenntnisse auf bekannte Sachverhalte
Schüler festigen ihr Fachwissen, in dem sie es in bekannten Zusammenhängen anwenden.

3. Übertragen grundlegender Kenntnisse auf neue Inhalte
Schüler wenden Wissen auf neue Sachverhalte an.

4. Fachspezifische Kenntnisse werden zum Erwerb neuen Wissens angewendet
Schüler erlangen aufgrund bekannten Wissens neue Erkenntnisse.

5. Vernetzung von Kenntnissen aus verschiedenen Fachbereichen
Wissen, dass auf verschiedene Fachbereiche zutrifft, muss nicht neu erlernt werden.
Es wird fächerübergreifend angewendet.

Sachkompetenz ist durch die Rahmenlehrpläne per GESETZ vorgeschrieben.


b) Sozialkompetenz

In der Sozialkompetenz spiegeln sich die Fähigkeiten und inneren Einsichten bezüglich des Umgangs mit anderen wider. Schüler verhalten sich dann sozial kompetent, wenn sie in der Lage sind, sich mit anderen partnerschaftlich und respektvoll auseinander zu setzen und zu verständigen.

Voraussetzung ist, dass nicht nur Lehrer und Lehrerinnen, sondern auch die Eltern und alle anderen Erwachsenen als Vorbilder für unsere Kinder mithelfen, das Miteinander in der Gesellschaft so zu gestalten, dass es von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt ist.

Soziales Verhalten kann nicht nur Thema in einer Unterrichtseinheit sein, sondern muss in die Lebens- und Erfahrenswelt integriert und von allen vorgelebt werden.


Soziale Kompetenz findet seinen Ausdruck in den folgenden Bereichen:
(1) Kontaktfähigkeit
Fähigkeiten zum Aufbau und zur Pflege von Beziehungen
(2) Kommunikationsfähigkeit
Fähigkeiten für die Darstellung und Erörterung von fachlichen und sozialen Themen in Groß- und Kleingruppensituationen, Fähigkeiten des Zuhörens und Überzeugens
(3) Kooperationsfähigkeit
Fähigkeiten zur Mitarbeit, Moderation und Führung in Teams
(4) Konfliktfähigkeit
Fähigkeiten, Konflikte in humaner und effizienter Weise zu lösen, eigene Interessen einzubringen und widersprüchliche Erwartungen zu ertragen
(5) Empathie
großes Einfühlungsvermögen; Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen. Außerdem wird darunter die Fähigkeit verstanden, auf andere Werthaltungen und Normen eingehen, sie in die Person zu integrieren und neue soziale Rollen annehmen zu können. In einer sich schnell verändernden Gesellschaft ist Empathie eine wichtige Eigenschaft, um die Veränderungen mitzubestimmen und mitzutragen.

Für die Entwicklung sozialer Kompetenzen spielt der feste Klassenverband eine wesentliche Rolle, da dort die sozialen und äußeren Rahmenbedingungen relativ konstant bleiben und der Klassenlehrer eher als die Fachlehrer in der Lage ist, denn Schüler in Verbindung mit den häuslichen Gegebenheiten zu analysieren und auch darauf Einfluss zu nehmen.

Arbeit mit dem Elternhaus
Elternversammlungen
Elterngespräche
Hausbesuche
Elterntreffen zum Erfahrungsaustausch
Integration in schulische Projekte (Wandertage, Klassenfahrten, Raumgestaltungen, Projekte...)

Arbeit am Schüler
Hausbesuche
Schülergespräche
Organisation des Klassenverbandes ( Schülersprecher, Klassenbuchverantwortlicher., Stundenplanverantwortlicher, Ordnungsdienst, Wandzeitungsverantwortlicher...)
Teambildung (Jeder ist für jeden verantwortlich...)
Gezielte Gruppenzusammensetzungen
Förderung der sozialen Kontakte auch nach dem Schulalltag (gemeinsames Lösen der HA...)
Planung gemeinsamer Vorhaben (Wandertage, Klassenfahrten, Übernachtung in der Schule, Lesenacht, Grillen, Zelten...)


c) Die Entwicklung der personalen Kompetenzen im Unterricht der Sekundarstufe I

Vor dem Hintergrund einer veränderten Gesellschaft mit einer veränderten Schülerschaft und anderen Anforderungen in der Berufswelt hat sich der Bildungsauftrag der Schule gewandelt:
Im Vordergrund steht heute, mehr denn je, zum einen die Bildung der Gesamtpersönlichkeit. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, der Erziehung des Jugendlichen einen größeren Stellenwert einzuräumen und das Schulleben so zu gestalten, dass soziales Lernen gefördert wird. Zugleich muss sich die Schule darauf einstellen, dass der zukünftige Mitarbeiter der modernen Berufswelt über Schlüsselqualifikationen (z.B. Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Kooperationsfähigkeit und Kreativität) verfügen und vor allem in die Lage versetzt werden soll, ständig weiterzulernen.
Die personalen Kompetenzen werden hier, bezogen auf den Unterrichtsprozess, differenzierter dargestellt:
Kompetenz Differenzierung Unterrichtsschwerpunkte
Eigenverantwortung Disziplin und Fleiß
Qualitätsbewusstsein
Umsichtiges Handeln
Fähigkeit zur Selbstkritik
Jedes Unterrichtsfach
Erstellung der Facharbeiten
Bewerbung zum Schüler-Betriebspraktikum
Belastbarkeit Flexibilität
Konzentrationsfähigkeit
Ausdauer und Frusttoleranz
Arbeiten in der Schüler-werkstatt
Sportunterricht
Bewerbungstraining
Eigeniniative / Selbständigkeit Entscheidungsfähigkeit und Engagement
Eigenmotivation und Durchsetzungsfähigkeit
Aufbau von Schülerfirmen
Schülerbetriebspraktikum
Besuch von Ausbildungstagen und Berufsinformationsmessen
Kreativität Einfallsreichtum
Künstlerische und gedankliche
Beweglichkeit
Innovatives Denken
Kunst- und Musikunterricht,
Vorbereitung der Abschlussfeier
Wahlpflichtunterricht WAT
Problemslösefähigkeit Umsetzung theoretischer Grundlagen in praktisches
Handeln
Herstellung von Anwendungsbezügen
Jedes Unterrichtsfach
Entwickeln, Herstellen und Vermarkten von Produkten in WAT
Durchführung von Schülerexperimenten
Berufliche Selbstorientierung Erkennen berufsrelevanter
Interessen und Fähigkeiten
Nutzung berufspraktischer Erfahrungen,
Eigensteuerung durch Berufswahlkonzept
Betriebsbesichtigungen in der Region
Schnupperpraktika
Praxislernen
Berufsinformationstage am OSZ
Bewertungsfähigkeit Argumentationsfähigkeit
Fazit- und Synthesebildung
Politische Bildung
Wirtschaftsunterricht in WAT
Denkfähigkeit Wahrnehmungstempo
Auffassungsgabe
Reorganisationsvermögen
Abstraktionsfähigkeit
Erfassen von gedanklichen und sprachlichen Strukturen
jedes Unterrichtsfach


d) Methodenkompetenz

Sie zielt auf die Fähigkeit, Fachwissen zu beschaffen und zu verwerten und allgemein mit Problemen umzugehen. Methodenkompetenz ist mitverantwortlich dafür, Fachkompetenz aufzubauen und erfolgreich zu nutzen. Im Einzelnen wird darunter verstanden z.B.:

    • Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, zu strukturieren, zu bearbeiten, aufzubewahren und wieder zu verwenden, darzustellen, Ergebnisse richtig zu interpretieren und in geeigneter Form zu präsentieren. 
    • Fähigkeit zum Lösen von Problemen 

Warum ist Methodenlernen wichtig?

In einer Zeit des raschen gesellschaftlichen Wandels ist ein lebenslanges Lernen vorprogrammiert. Ein solches Lernen zu erlernen, erfolgt durch die Vermittlung grundlegender Prinzipien und Techniken oder Lösungsverfahren.

Neben dem systematischen Erwerb von Grundwissen ist es zugleich notwendig, durch handlungsorientierten Unterricht Schule zur „Lernwerkstatt“ zu gestalten.

Methodenkompetenz: Was umfasst sie?
Methoden zur Informationsbeschaffung und Präsentation Beherrschung elementarer Lern- und Arbeitstechniken Beherrschung elementarer Gesprächs- und Kooperationstechniken

  • Fallanalyse 
  • Projektmethode 
  • Schülerreferat 
  • Kurzvortrag 
  • Facharbeit  
  • Anfertigen von Lernplakaten 
  • Experiment 
  • Internetrecherche

  • Lesetechniken
  • Markieren 
  • Exzerpieren 
  • Strukturieren(Mind - Map) 
  • Nachschlagen 
  • Notizen machen 
  • Karteiführung 
  • Protokollieren 
  • Gliedern/Ordnen 
  • Heftgestaltung 
  • Visualisieren/Darstellen 
  • Bericht schreiben 
  • Arbeit mit Lernkartei 
  • Memo-Techniken
  • Auswerten und Anfertigen von Diagrammen

  • Freie Rede 
  • Stichwortmethode 
  • Präsentationsmethoden 
  • Diskussion/Debatte 
  • Aktives Zuhören 
  • Gesprächsleitung 
  • Gesprächsführung 
  • Zusammenarbeiten 
  • Konfliktmanagement 
  • Pro/Contra-Diskussion 
  • Erkundung und Befragung 
  • Meinungsumfrage 
  • Gruppenarbeit 
  • Feedback-Methoden 


(B) Lebensort Schule
Die helle, einladende Architektur unserer Schule bietet den äußeren Rahmen für ein anregendes und sozial angenehmes Arbeitsklima. Auch der erst in den Jahren 2004/05 neu gestaltete Schulhof leistet dazu seinen Beitrag.
Die Klassen sind in Besitz eines eigenen Raumes, der entsprechend den Wünschen der Klassengemeinschaft gestaltet werden kann. Er spiegelt das Leben und Wirken seiner „Bewohner“ wider.
Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit steht ein qualitativ hochwertiger Fachunterricht. Ergänzt wird dieser durch vielfältige außerunterrichtliche Angebote, wie Themenabende, „Kino in der Schule“, Arbeitsgemeinschaften, „Hochsprung mit Musik“ oder durch das Miteinander im „Hausaufgabenzimmer“.

Schule als Lebensort bedeutet vor allem, dass sich die Generationen in der Schule begegnen. Es gilt voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren.

Unsere Schule als geschützter Lern- und Lebensort soll mithelfen, die einzelnen Schülerpersönlichkeiten in ihrer Einzigartigkeit zu entfalten sowie Begabungen zu erkennen und zu fördern. Es soll sich ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Identifikation mit der eigenen Schule wachsen.

Eine lebendige Schulkultur kann sich nur dann entfalten, wenn alle Betroffenen - Lehrer, Schüler und Eltern - sich an der Gestaltung der Schule beteiligen, wenn sich Schüler wie Lehrer in hohem Maße mit „ihrer“ Schule identifizieren und ein unverwechselbares Profil entwickeln.
Aus diesem Grunde sind alle Mitglieder der Schule aufgefordert, im Rahmen von Mitbestimmung und Mitverantwortung den Arbeits- und Lebensort Schule gemeinsam zu gestalten.


(C) Schule als Ort der Begegnung
Die Schule ist Teil der Gesellschaft und existiert nicht als geschlossener Raum. Sie vermittelt und verbindet objektive Ansprüche der Gesellschaft und die individuellen Ansprüche der Persönlichkeit. Sie soll die Kinder und Jugendlichen so bilden und entwickeln, dass sie die Herausforderungen des Lebens aktiv und erfolgreich meistern
können und „fit fürs Leben“ sind. Daraus ergibt sich auch die Notwendigkeit, die Schulen nach außen hin zu öffnen.
Deshalb sollen die Schüler so oft wie möglich Gelegenheit erhalten, ihre Leistungen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dadurch lernen sie, mit ihren eigenen Stärken und Schwächen besser umzugehen sowie Stolz und Selbstbewusstsein durch das Lob für eine gelungene Arbeit zu entwickeln.
Die Ergebnisse von Schülerarbeiten werden auf vielfältige Weise öffentlich präsentiert durch:

  • Ausstellen im Schulhaus 
  • Präsentationen nach Projekttagen 
  • Chorauftritte 
  • den Tag der offenen Tür 
  • die Homepage 
  • die Teilnahme an Veranstaltungen des Heimatvereins 


(D) Schule als Ort der Demokratie – Verantwortung lernen
Schule ist mehr als Unterricht. Demokratie muss mehr sein als eine Staatsform. Demokratie muss als Lebens- und als Gesellschaftsform begriffen und täglich erneuert werden. Schülerinnen und Schüler müssen die Chance haben, Demokratie von klein auf zu erfahren, durch eigenes Tun für die Demokratie aktiv zu werden und Verantwortung
zu übernehmen. Sie sollen lernen, Regeln aufzustellen und zu akzeptieren. In einer Atmosphäre von Offenheit und Toleranz soll zu Engagement, Zivilcourage und internationalem Denken ermutigt werden. „Demokratie lernen“ erfolgt an der Oberschule Fredersdorf durch vielfältige Aktivitäten, Initiativen und Projekte. So lernen die Schülerinnen und Schüler als Klassensprecher bzw. in der Schülerkonferenz, ihre Interessen zu vertreten und in der Schülerzeitung ihre Anliegen zu artikulieren. Der Schüleraustausch mit der französischen Partnergemeinde zeigt die kulturellen
Unterschiede und hilft diese zu tolerieren.
Der Besuch von und die Projektarbeit an Orten des Gedenkens und Erinnerns (z.B. Haus der Wannseekonferenz, Gedenkstätte KZ Sachsenhausen) sollen vermitteln, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, sondern handelnde Demokraten braucht.


(E) Internationalität und Toleranz
Städtepartnerschaft und Schüleraustausch
Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Fredersdorf-Vogelsdorf und Marquettelez-Lille in Frankreich wollen wir freundschaftliche Kontakte zu dem College vertiefen. Zum besseren Kennenlernen zwischen den Schülern und Lehrern der beiden Schulen finden jährlich zwei Treffen, jeweils eins in Frankreich und eins in Deutschland, statt. Die Reisen werden für die Schüler der 8.und 9. Klassen organisiert und durch das Partnerschaftskomitee der Gemeinde unterstützt. Als vorteilhaft erwies sich die Bildung von deutsch-französischen „Pärchen“, die in den Partnergastfamilien untergebracht sind.

Sprachreise nach England
Seit dem Jahr 1995 findet jährlich eine Projektwoche der 8. Klassen in Form einer landeskundlichen Fahrt nach England statt. Die Schüler werden dabei in Gastfamilien untergebracht, um sich mit dem normalen Alltag vertraut zu machen. Zum Programm der Fahrt gehört eine Stadtrundfahrt durch London mit anschließendem Stadtrundgang, die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten in den Städten London, Hastings, Brighton und Canterbury. Viele Stationen der Fahrt erweitern das im Unterricht Gelernte und bleiben sicherlich in bester Erinnerung.

Schulveranstaltungen
Im jährlichen Plan unserer Schule gibt es viele Termine, die sich über den Unterricht hinaus mit dem Thema TOLERANZ beschäftigen, beispielsweise

  • Beratungsstelle „Liebe, Freundschaft, Sexualität“
  • „Denk-Mal“ Tour durch Berlin 
  • Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen
  • Gedenkstätte „Haus der Wannseekonferenz“
  • Besuch des Jüdischen Museums 


(F) Schule und Wirtschaft
Entwicklung des Berufsorientierungskonzepts in den Klassenstufen 7-10
Klasse 7 – Interessen und Fähigkeiten erkunden

  • Schnupperpraktikum im Betrieb/ der Firma der Eltern oder Anverwandten 
  • Einführung des Berufswahlpasses zur 1. Elternversammlung 
  • Kennenlernen des Berufswahlpasses (BWP) durch die Schüler 
  • Erstes Arbeiten mit dem Berufswahlpass – Erste Selbstdarstellung 
  • Eltern charakterisieren ihre Kinder im Teil II des BWP 
  • Projektarbeit in der Schulwerkstatt mit der Erstellung von technischen Produkten und Präsentationen 

Klasse 8 – Berufliche Interessen bestimmen

  • Gruppen- und Blockpraktikum zum Kennenlernen von Berufsfeldern in der Berufsbildungsstätte des Handwerks in Hennickendorf (1 Woche) 
  • Regelmäßiger Praxistag in diesen Praktikumsbetrieben für die EBR Klasse 
  • Arbeiten mit dem Berufswahlpass zur Erstellung des persönlichen Profils 
  • Zuordnung der einzelnen Schüler nach persönlichen Interessen zu den zukünftigen Praxislernorten
  • Nutzung des Brandenburger Zukunftstages (Girlsday) zur Besichtigung von modernen Firmen im Land Brandenburg und Berlin

Klasse 9 – Berufs- und Arbeitswelt kennen lernen

  • Start- und Abschlusspraktikum zum Praxislernen in vertraglich gebundenen Firmen der Region ( je 5 Arbeitstage) 
  • Regelmäßiger Praxistag in diesen Praktikumsbetrieben 
  • Entwicklung und Bearbeitung von fachübergreifenden Lernaufgaben in Abstimmung mit dem Praktikumsbetrieb 
  • Elternversammlung zum Praxislernen mit Vertretern der Handwerkskammer 
  • Informationsveranstaltungen im Berufsinformationszentrum 
  • Mehrtägiges Bewerbungstraining unter Einsatz des Berufwahlpasses mit Eignungstest 
  • Entwicklung von Aufgabenstellungen für die eigene Facharbeit 
  • Informationsveranstaltungen im Oberstufenzentrum Strausberg zur Aus- und Weiterbildung 

Klasse 10 - Berufsentscheidungen prüfen
 
  • Durchführung des 14-tägigen Schülerbetriebspraktikums in selbst gewählten Firmen der Region 
  • Informations- und Trainingsveranstaltung der Barmer Ersatzkasse zum Bewerbungsgespräch 
  • Fertigstellung des Berufswahlpasses und Nutzung bei der Bewerbung 


(IV) Unterrichtsprojekte [nach oben]
Klasse Fach Projekte, die jährlich durchgeführt werden... Fach Projekte, die in Planung sind...
7 (1.HJ) Ma
Geo

Phy
Matheolympiade
„Geo praktiziert“ (Besuch der Import-Shop-Messe im Messezentrum unter dem Funkturm)
Astroabend
D
WAT
Lesenacht
Berufswahlpass ab
2007
7 (2.HJ) Ma
WAT
Känguru
Schnupperpraktikum
Sp Orientierungslauf mit Aufgaben aus den verschiedenen Fachbereichen
8 (1.HJ) Ma
Bio+
LER
Ph
WAT
Ge+
LER
Matheolympiade
„Sexualität und Partnerschaft“,
Besuch des Theaters „Weiße Rose“
Astroabend
Berufswahlpass
„Jüdisches Leben und Alltag“
(Besuch des Jüdischen Museums)
Ge Unterrichtsgang zur Geschichte der Industrialisierung
8 (2.HJ) Ma
WAT

Frz
En
Känguru
Zukunftstag
Besuch des BBZ Hennickendorf
Schüleraustausch
Englandfahrt
D
Sp
Lernfest
Orientierungslauf mit Aufgaben aus den
verschiedenen Fachbereichen
9 (1.HJ) D+
Ge+
Geo+
WAT+
LER+
Mu
Ma
Ph
WAT
 
 
 
 
 
Schokoladenprojekt
Matheolympiade
Astroabend
Praxislernen
En Australien
9 (2.HJ) Ma
Ge

WAT
Känguru
Holocaust (Besuch der Gedenkstätte „Haus der Wannseekonferenz“)
Besuch des BIZ
Bewerbungstraining, Praxislernen
10 (1.HJ) Geo+
Bio+
Ch
D+
PB+
Ge
Ma
Ph
WAT

Fließgewässer als Lebens- und Landschaftsraum

Denk-Mal“ Tour (geführter Stadtrundgang)
 
 
Matheolympiade
Astroabend
Schülerbetriebspraktikum
10 (2.HJ) Ma
PB+
Ge
Känguru

Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen


(V) Außerunterrichtliche Projekte [nach oben]


  • Arbeitsgemeinschaften 
- Sport Jungen und Mädchen
- Schulband
- Theater

  • Schülerzeitung 
  • Kino in der Schule 
  • Astroabend 
  • Faschingsfeier 
  • Begrüßungsfeier für die neuen 7. Klassen 
  • Hochsprung mit Musik seit 1980 
  • Weihnachtskonzert 
  • Schülerradio (in Planung)




Letzte Aktualisierung dieses Inhaltes erfolgte vor 418 Tagen.


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